„Lofer, Lofer, noch einmal, es war so wunderschön, …“
Restlos zufrieden kehrten nach einer kurzen Skiwoche 80 Skifahrer und ihre Skicrew zurück. Mit sehr vielen Eindrücken im Gepäck fielen sie teilweise recht müde ihren Eltern in die Arme. Das Wetter spielte schon alleine all seine Register aus: Die Vorläufer von Sturm Elli brachten zuerst minus 15 Grad, dann herrlichen Sonnenschein und schließlich den langersehnten Schneefall, der die jungen Skiakteure vor neue Aufgaben stellte. Für jede Leistungsgruppe gab es unterschiedliche Herausforderungen. Die Anfänger lernten an den ersten beiden Tagen auf dem Zauberteppich das Einmaleins des Skifahrens. Später konnten sie ihre erlernten Grundkenntnisse auf den Hängen des Familyexpress vertiefen. Die fortgeschrittenen Skifahrer tobten sich am Sender- und am Scharzeckexpress aus. Schlussendlich wurde noch das Stehvermögen auf der Talabfahrt mit über 1000 Höhenmetern getestet.
Im abwechslungsreichen Abendprogramm gab es eine FIS-Regel-Unterrichtseinheit, schweißtreibende Hausdisco, Spieleabend, Eishockeyspiele und Schlittschuhlaufen. Das diesjährige Skilager war erneut eine Förderung der Sozialkompetenz. Gemeinsame Erlebnisse, gruppenbasierte Herausforderungen sowie das Erlernen von Kooperation, Rücksichtnahme und Eigenverantwortung abseits des Schulalltags halfen den Maristenschülerinnen und -schülern, im Team zu agieren, sich gegenseitig zu unterstützen (z. B. beim Skifahren), Konflikte zu lösen und ein starkes Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln, was für ihre Persönlichkeitsentwicklung entscheidend ist.
Frieder Goes; Fotos: Skilehrer