Erasmus+: Erstes Kennenlernen in Madrid
Im Schuljahr 2025/26 gibt es am Maristen-Gymnasium Furth gleich drei verschiedene Erasmus+-Projekte, die wir dank unserer Erasmus+-Akkreditierung durchführen dürfen:
- „bEU-beHer“ mit einer Partnerschule aus Madrid
- „AI Explorers“ mit einer Partnerschule aus Göteborg
- „EU_and_AI“ mit einer Partnerschule aus Scandiano
Das Erasmus+ Programm ist das wichtigste EU-Programm zur Förderung der Mobilität und Zusammenarbeit für junge Menschen und bietet Schulen die Möglichkeit, sich auf europäischer Ebene auszutauschen und gemeinsame Projekte durchzuführen.
Zur detaillierten Planung des Projekts „bEU-beHer“ mit dem Collegio Santa Gema Galgani in Madrid sind die Erasmus+-Koordinatorin Ursula Schwoerer, die mitarbeitende Lehrkraft Kerstin Geneder zusammen mit dem Schulleiter Christoph Müller und der stellvertretenden Schulleiterin Friederike Albiez einer Einladung unserer spanischen Partnerschule zu einem sogenannten "Vorbereitenden Besuch" nachgekommen. Dieser Besuch diente der Abstimmung und Strukturierung der anstehenden Kooperation.
Im Zentrum des gemeinsamen Projekts mit dem Titel "bEU-beHer" steht die Rolle von Frauen in bedeutenden politischen Ämtern innerhalb der Europäischen Union. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, diese weiblichen Führungspersönlichkeiten kennenzulernen und mit ihnen in den Dialog zu treten, um so ein Bewusstsein für politische Teilhabe und weibliche Repräsentation zu schaffen. Während des Vorbereitenden Besuchs wurde die detaillierte Struktur dieses Projekts gemeinsam festgelegt und ein Zeitplan für die kommenden Monate aufgestellt.
Neben den formalen Planungen stand auch das Kennenlernen der Partnerschule und der dortigen Schulgemeinschaft auf dem Programm. Wir wurden ausnehmend herzlich am Colegio Santa Gema Galgani empfangen und hatten die Gelegenheit, die Räumlichkeiten sowie die Unterrichtskonzepte der Schule kennenzulernen. Besonders beeindruckend war die Begegnung mit den Schülerinnen und Schülern, die großes Interesse und eine bemerkenswerte Offenheit für das gemeinsame Projekt zeigten und sich schon jetzt auf ihren anstehenden Besuch in Deutschland im Juni 2026 freuen.
Ebenso blickt unsere Projektgruppe "bEU-beHer" gespannt auf die im Projektverlauf geplante Reise nach Madrid im März 2026. Die inhaltliche Arbeit an den ersten Teilaspekten des Projekts hat an unserer Schule bereits begonnen. Wir erwarten mit Interesse die ersten Ergebnisse der gemeinsamen Recherche und freuen uns auf den grenzüberschreitenden Austausch und die freundschaftliche Zusammenarbeit, die das Erasmus+ Programm der Europäischen Union ermöglicht.
Ursula Schwoerer