UNESCO-Projektschule

Die ganz besondere Auszeichnung

Unsere Schule, das Maristen-Gymnasium Furth, ist seit 2015 Teil des internationalen UNESCO-Netzwerks. Doch was ist UNESCO überhaupt? UNESCO ist eine Organisation, die es sich zum Ziel gemacht hat, den Zusammenhalt der Menschen auf der ganzen Welt zu stärken. Vor allem ist es wichtig, jungen Menschen diese Themen näher zu bringen. Dafür hat UNESCO ein Säulendiagramm entwickelt, welches die Grundprinzipien für UNESCO-Schulen zusammenfasst:

Dieses Vorhaben der Erziehung der Jugend verfolgt auch unsere Schule, die seit 2015 eine „interessierte Schule“ ist und vorhat, sich 2017 als sogenannte „mitarbeitende Schule“ zu bewerben, um sich noch aktiver in die internationale UNESCO-Arbeit einzubringen. Dazu müssen wir Schüler unser Interesse an dieser Thematik zum Ausdruck bringen. So haben wir, die elfte Jahrgangsstufe, beschlossen, uns über UNESCO zu informieren und es uns zur Aufgabe gemacht, bei jüngeren Schülern Interesse zu wecken. Nach langem Überlegen kamen wir zu dem Schluss, unser angesammeltes Wissen am besten in Form von verschiedenen Projekten den anderen Schülern näher zu bringen. Dazu hat sich unser Kurs in vier Gruppen aufgeteilt, die diese Projekte für verschiedene Monate des Jahres planen: Für den Januar beschlossen wir, unsere Mitschüler mit der Problematik der Abholzung des Regenwaldes vertraut zu machen. Um dies zu erreichen, plant ein Teil unseres Kurses einen Vortrag zum Schutz des Regenwaldes mit seiner Gefährdung sowie den Folgen der Abholzung zu halten. Im Februar sind ein Quiz über regionale Produkte sowie ein Waffelverkauf in der Pause geplant. Die Waffeln werden natürlich -passend zum Thema- aus regionalen Produkten selbst gemacht. Der Gewinn wird an die Krebshilfe gespendet. Auch für den März ist ein Vortrag in Arbeit, mit dem Ziel der Aufklärung der jungen Schüler zum Thema Armut in Deutschland. Hierbei soll aufgezeigt werden, dass es viele gleichaltrige Kinder in unserem Umfeld nicht so gut haben, während es uns besser geht als vielen anderen und wir diese Problematik aber oft nicht erkennen.

Zu guter Letzt werden die jüngeren Schüler über die aktuellste Säule der UNESCO- Projektschulen informiert: Aufführung von Freiheiten und Chancen im digitalen Zeitalter zusammen mit deren Gefahren. Dies soll den Kindern mithilfe eines Vortrags in Bezug auf soziale Netzwerke wie Whatsapp, Snapchat oder YouTube, die überwiegend junge Menschen benutzen, verdeutlicht werden.

Wir freuen uns bereits jetzt auf die Präsentation unserer Projekte, die eventuell noch verbessert werden, und sind sehr gespannt, wie die Ergebnisse unserer Arbeit bei unseren Mitschülern ankommen.

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