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MGF-Team hält Fortbildung

MGF-Schulleiter (rechts) hielt mit weiteren Kollegen eine Change-Management-Fortbildung für das Schulwerk, dessen Direktor Dr. Peter Nothaft (2.v.r.) auch anwesend war.
MGF-Schulleiter (rechts) hielt mit weiteren Kollegen eine Change-Management-Fortbildung für das Schulwerk, dessen Direktor Dr. Peter Nothaft (2.v.r.) auch anwesend war.

Change-Management-Angebot für Schulwerk

Vieles befindet sich derzeit im Wandel, gesellschaftliche Prozesse ändern sich immer mehr – auch im Schulwesen wird sich in den nächsten Jahren wahrscheinlich manches neugestalten. Eine Schule, an der ein gewisser Wandel schon vollzogen ist, ist das Maristen-Gymnasium: Vor knapp drei Jahren führte der damals frisch ins Amt gekommene Schulleiter Christoph Müller mit der Erweiterten Schulleitung eine neue Verantwortungs- und Führungsebene ein. Überdies setzte das MGF mit zahlreichen infrastrukturellen Änderungen bereits früh auf die einsetzende Digitalisierung an Schulen. Diese Erfahrungen gaben nun vier MGF-Vertreter im Rahmen der zweitägigen Fortbildung "Change Management" für das Katholische Schulwerk (KSW) an andere Schulverantwortliche – vornehmlich Schulleiter und deren Stellvertreter – in der KSW-Akademie in Benediktbeuern weiter.

Wie kann es funktionieren, eine neue, vielleicht zeitgemäße Führungsstruktur an einer Schule zu etablieren? Dieser Frage gingen Schulleiter Christoph Müller und die Kollegen Dr. Christian Schwarz, Oliver Neumann und Matthias Spanrad bei einer Fortbildungsveranstaltung in Benediktbeuern nach. OStD Müller stellte dabei zunächst in zwei Blöcken die theoretische Vorgehensweise am MGF vor und belegte das dabei mithilfe renomierter, wissenschaftlicher Thesen. Denn das Thema "Change Management" ist keines, das nur das Schulwesen und das MGF betrifft, viele Unternehmen setzen sich immer wieder damit auseinander, ihre Prozesse neu zu strukturieren, das eigene Geschäft inhaltlich und strukturell neu auaszurichten. Neben Müller war denn auch Andreas Dohmen nach Benediktbeuern gekommen, um diesen "Change"-Prozess aus wirtschaftlicher Sicht zu betrachten. Domen arbeitete über 25 Jahren im Management-Bereich nahmhafter Unternehmen wie Siemens und Cisco und führte einige "Change"-Prozesse durch und sesiblisierte die anwesenden Schulvertreter so für dieses Thema.

Dr. Peter Nothaft, neuer Direktor des KSW, gab der Veranstaltung einen – auch theologisch geprägten – offiziellen Rahmen und verwies in seinem halbstündigen Referat auf die Notwendigkeit des Wandels, vor allem aber auch auf die Notwendigkeit, Unveränderliches unverändert zu lassen: im Falle der katholischen Schulen die Hinwendung zu Gott. Darüber hinaus sei es, so Nothaft, auch und gerade in Zeiten der Digitalisierung, notwendig, "Orientierung in Veränderung" zu geben - um die jungen Menschen bei der Entwicklung ihrer eigenen Persönlichkeit zu unterstützen und gleichzeitig dazu beizutragen, dass sie ihren Beitrag zum gesellschaftlichen Leben leisten können.

In einem zweiten Teil gewährten die drei MGF-Kollegen – alle drei in der Erweiterten Schulleitung in Verantwortung – Einblicke in ihren Verantwortungsbereich. Während Oliver Neumann die Bedeutung und den Aufbau unserer professionellen IT-Struktur am MGF präsentierte und den Schul-Kollegen auch wertvolle Tips bei der Gerätebeschaffung gab, ging Dr. Schwarz auf die didaktische Umsetzung im Unterricht ein. Matthias Spanrad stellte zum Abschluss dann den Bereich des Marketings und der Öffentlichkeit dar, der am MGF recht aufwändig betrieben wird. Auch hier zeigte sich das große Interesse der Teilnehmer an der Fortbildung. 

Als Gast konnte für die Fortbildung zusätzlich PJ Mcgowan von den Maristen-Brüdern gewonnen werden. Er motivierte die Vertreter der Schulen in kirchenlicher Trägerschaft dazu, das eigene Netzwerk zu den einzelnen Orden zu nutzen, um so auch einen Wandel in der Wahrnehmung der eigenen Tradition durchzuführen. Auch am MGF wird in den Jahren verstärkt daraus geachtet, das Angebot, das die Maristen weltweit haben, für die Bildung der Kinder und Jugendlichen zu nutzen und ihren neue Horizonte zu gewährleisten.

Die zahlreichen Nachfragen der Fortbildungs-Teilnehmer zeigte das Interesse vieler Schulen am "Change"-Prozess, einzelne MGF-Vertreter werden in den nächsten Wochen und Monaten einzelne Schulen auch gezielt beraten und unterstützen.

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