Schulpsychologie

Unterstützung in allen Situationen

Am Maristen-Gymnasium Furth stehen uns zwei Schulpsycholiginnen zur Verfügung, die allen Schülerinnen und Schülern und Eltern in vielen Belangen zur Verfügung stehen. Genauere Informationen und Kontaktinformationen finden Sie auf den nachfolgenden Seiten:

  • Flora Köhler (per Telefon: 08704 / 911–135)
  • Maria Rauscher (per Mail)
Schulpsychologin Flora Köhler
Schulpsychologin Flora Köhler

Flora Köhler
Schulpsychologin


Maria Rauscher
Schulpsychologin

1 - Allgemeine Informationen

„Was? Zu einem Schulpsychologen? – Aber ich bin doch ganz normal!“
So oder ähnlich reagieren Viele, wenn sie von Eltern, Lehrern oder Mitschülern gefragt werden, ob sie wegen ihrer Probleme nicht einmal die Schulpsychologin aufsuchen wollten. Zur Beruhigung: ein Schulpsychologe ist ein ganz “normaler“ Lehrer, der sich meist mit häufig auftretenden persönlichen und/oder schulischen Problemen beschäftigt. Meine bisherigen Tätigkeiten lassen sich in vier Bereiche untergliedern, die nachfolgend aufrufbar sind:

  • Beratung von einzelnen Schülern und deren Eltern
  • Vorbeugende Arbeit mit Gruppen
  • Information von Eltern, Lehrern und Schulleitung
  • Kooperation mit Grundschulen

Die Tätigkeitsbereiche eines Schulpsychologen sind also gar nicht so ausgefallen und ungewöhnlich, sie haben mit “Seelenklempnerei“ nichts zu tun. Auch die Kontaktaufnahme ist ganz einfach. So sind wir telefonisch (Flora Köhler) oder per Mail (Frau Rauscher) im Maristen-Gymnasium Furth zu erreichen. Sollte telefonisch einmal niemand erreicht werden, kann im Sekretariat eine Nachricht hinterlassen werden. Wir rufe dann zurück. Wir würden dann einen Termin für ein Erstgespräch, das dazu dient, das Problem erst einmal zu umreißen, vereinbaren. Natürlich können Sie auch eine Nachricht im Sekretariat des Gymnasiums hinterlassen.

Und übrigens: Die schulpsychologische Beratung ist kostenlos!

2 - Beratung von einzelnen Schüler und deren Eltern

  • bei Lern- und Leistungsstörungen, die beispielsweise das Arbeitsverhalten, die Konzentrationsfähigkeit, die Motivation oder die Angst vor Prüfungssituationen betreffen;
  • bei Schullaufbahnentscheidungen. Hier nimmt die Diagnostik der Begabung und der Persönlichkeit einen breiten Raum ein;
  • in Krisensituationen wie etwa bei akuter Schulangst, Selbstaggression (Gedanken an Selbsttötung) oder Schwierigkeiten bei der Persönlichkeitsentwicklung ( Selbstbild, Selbstvertrauen; Konflikte mit Freunden, Eltern, der Klasse).

Beratung meint dabei das gemeinsame Gespräch, in dem versucht wird, die Problemstellung zu erfassen, Ursachen zu suchen und Hilfs- oder Lösungsmöglichkeiten zu finden. Oder einfacher ausgedrückt: Etwas mehr Ordnung und Klarheit im Gedankenwirrwarr zu schaffen.

Der Schulpsychologe ist zur Verschwiegenheit verpflichtet, er darf nur auf ausdrücklichen Wunsch des Hilfesuchenden Informationen an Lehrer oder Schulleitung weitergeben.

3 - Vorbeugende Arbeit mit Gruppen

  • von Schülern, die ihr Lern- und Arbeitsverhalten verbessern (“Lernen lernen“, Konzentrationstraining), Selbstvertrauen aufbauen (“Freier reden lernen“), sich Entspannungsmethoden aneignen oder sich einfach über Probleme des Jugendalters austauschen wollen. Möglich sind zudem Klassennachmittage, in denen Schwierigkeiten innerhalb der Klasse diskutiert werden;
  • von Lehrern, die sich über die Vermittlung von Lern- und Arbeitsverhalten informieren, ihr Gesprächs- und Beratungsverhalten verbessern, sich im Umgang mit dem Alltagsstress verbessern wollen. Bedeutsam wären auch Pädagogische Konferenzen, um sich mit der Lehrerrolle und dem Selbstverständnis der eigenen Schule auseinanderzusetzen.

4 - Information von Eltern, Lehrern, Schulleitung

  • durch Vorträge zu verschiedenen Themenkreisen (Erziehung; Übertritt ins Gymnasium; Gedächtnis; Mobbing; Hausaufgaben; Motivation; Erziehung; Lern- und Arbeitstechniken; Nachhilfe; Konzentration; Angst; psychische Belastungen Jugendlicher);
  • durch Artikel in Jahresberichten;
  • über Möglichkeiten der Kontaktaufnahme zu anderen Beratungseinrichtungen.

5 - Kooperation mit Grundschulen

In regelmäßigen Treffen mit Lehrern der umliegenden Grundschulen wird versucht, den Schülern den Übergang zwischen den beiden Schulformen zu erleichtern.

5 - Angebote bei Depression/Angststörung

Übersicht über innerschulische und außerschulische Hilfsangebote

Kinder/Jugendliche und Eltern können sich in Notlage an der Schule vertrauensvoll wenden an:

  • jede Lehrerin/jeden Lehrer ihres Vertrauens
  • die Verbindungslehrkräfte: Frau Massouh
  • die Beratungslehrkraft der Schule: Frau Wegener
  • die örtliche Schulpsychologin (Frau Köhler, Frau Rauscher)

Internetseiten und Telefonnummern:

  • „Nummer gegen Kummer“: 116111 (anonym und kostenfrei; auch Onlineberatung)
  • „FIDEO“ (Fighting depression online): www.fideo.de (u.a. Forum zum Austausch, Selbsttest, Wissen über Depressionen)
  • „Stiftung Deutsche Depressionshilfe“: www.deutsche-depressionshilfe.de (u.a. Infotelefon 0800/3344533, Online-Foren, Suche nach Hilfsangeboten i.d. jeweiligen Region)
  • „NAKOS“ (Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen): Hilfe bei der Suche nach Selbsthilfegruppen
  • U25 Freiburg: www.u25-freiburg.de (anonyme Mailberatung bei Krisen und Suizidgedanken)
  • Telefonseelsorge: 0800/ 1110111 oder 0800/ 1110222

Besonders für Eltern:

  • die Staatliche Schulberatungsstelle Niederbayern
  • die nächste Erziehungsberatungsstelle (Landshut, Dingolfing, Deggendorf, Regen, Passau, Freyung, Eggenfelden)
  • Kliniken in Niederbayern: Bezirkskrankenhaus (BKH: Landshut, Passau, Deggendorf), Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ): Landshut, Passau, Deggendorf
  • Krisendienst Psychiatrie: 0180/ 6553000
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: bundesweite Tel.: 116117
  • Bundeskonferenz für Erziehungsberatung: bke-Onlineberatung
  • Niedergelassene Kinderärzte und Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Psychologische Psychotherapeuten (Therapeutensuche online unter www.bptk.de (Bundespsychotherapeutenkammer) oder telefonisch über die Koordinationsstelle Psychotherapie unter 0921/ 787765-40410)

6 - Auszeit-Tipps in der Corona-Zeit

Der Distanzunterricht hält weiter an, somit geht es darum, auch mit der Situation und der vielen Zeit zu Hause zurecht zu kommen. Um zumindest ein wenig Unterstützung leisten zu können, gibt es bei uns am Maristen-Gymnasium ein neues schulpsychologisches Angebot – Frau Rauschers Auszeit-Tipps für den Lockdown. Kleine Aktionen und Übungen, die mithelfen können, für eine gute Zeit zu sorgen, die unterstützen sollen, die belastende Situation zu Hause, ohne soziale Kontakte, so gut es geht zu überstehen und zu meistern. Reinschauen in die mittlerweile zehn Folgen lohnt sich!

Folgende Auszeit-Tipps stehen zur Verfügung:

  1. Glücksmomente im Glas
  2. Körperübungen für eine bessere Stimmung
  3. Alle deine Sinne
  4. 15-Minuten-Pause
  5. Ab ans Meer
  6. Meine persönliche Schatzkiste
  7. Meine persönliche Motivation, Teil 1
  8. Meine persönliche Motivation, Teil 2
  9. Die Farben des Regenbogens
  10. Superstarke Superkräfte
  11. Selbstwert-"Bausatz"
  12. Der Zaubertrank aus der Cocktailkarte
  13. Eine kleine Yoga-Pause
  14. Verwandlungen
  15. Gehirnjogging
  16. Die etwas andere To-do-Liste
  17. Die vier Elemente
  18. Tierisch gut drauf 
  19. Meine Stärken
  20.  

MP3-Datei zu Folge 5:

MP3-Datei zu Folge 9:

MP3-Datei zu Folge 14:

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