Schulpsychologin

Unterstützung in allen Situationen

Schulpsychologin Flora Köhler
Schulpsychologin Flora Köhler

„Was? Zu einem Schulpsychologen? – Aber ich bin doch ganz normal!“
So oder ähnlich reagieren Viele, wenn sie von Eltern, Lehrern oder Mitschülern gefragt werden, ob sie wegen ihrer Probleme nicht einmal die Schulpsychologin aufsuchen wollten. Zur Beruhigung: ein Schulpsychologe ist ein ganz “normaler“ Lehrer, der sich meist mit häufig auftretenden persönlichen und/oder schulischen Problemen beschäftigt. Meine bisherigen Tätigkeiten lassen sich in vier Bereiche untergliedern, die nachfolgend aufrufbar sind:

  • Beratung von einzelnen Schülern und deren Eltern
  • Vorbeugende Arbeit mit Gruppen
  • Information von Eltern, Lehrern und Schulleitung
  • Kooperation mit Grundschulen

Die Tätigkeitsbereiche eines Schulpsychologen sind also gar nicht so ausgefallen und ungewöhnlich, sie haben mit “Seelenklempnerei“ nichts zu tun. Auch die Kontaktaufnahme ist ganz einfach. So bin ich telefonisch im Maristen-Gymnasium Furth unter der Nummer 08704 / 911–135 zu erreichen. Sollte ich einmal nicht da sein, kann im Sekretariat eine Nachricht hinterlassen werden. Ich rufe dann zurück. Wir würden dann einen Termin für ein Erstgespräch, das dazu dient, das Problem erst einmal zu umreißen, vereinbaren. Natürlich können Sie auch eine Nachricht im Sekretariat des Gymnasiums hinterlassen.

Und übrigens: Die schulpsychologische Beratung ist kostenlos!

1 - Beratung von einzelnen Schüler und deren Eltern

  • bei Lern- und Leistungsstörungen, die beispielsweise das Arbeitsverhalten, die Konzentrationsfähigkeit, die Motivation oder die Angst vor Prüfungssituationen betreffen;
  • bei Schullaufbahnentscheidungen. Hier nimmt die Diagnostik der Begabung und der Persönlichkeit einen breiten Raum ein;
  • in Krisensituationen wie etwa bei akuter Schulangst, Selbstaggression (Gedanken an Selbsttötung) oder Schwierigkeiten bei der Persönlichkeitsentwicklung ( Selbstbild, Selbstvertrauen; Konflikte mit Freunden, Eltern, der Klasse).

Beratung meint dabei das gemeinsame Gespräch, in dem versucht wird, die Problemstellung zu erfassen, Ursachen zu suchen und Hilfs- oder Lösungsmöglichkeiten zu finden. Oder einfacher ausgedrückt: Etwas mehr Ordnung und Klarheit im Gedankenwirrwarr zu schaffen.

Der Schulpsychologe ist zur Verschwiegenheit verpflichtet, er darf nur auf ausdrücklichen Wunsch des Hilfesuchenden Informationen an Lehrer oder Schulleitung weitergeben.

2- Vorbeugende Arbeit mit Gruppen

  • von Schülern, die ihr Lern- und Arbeitsverhalten verbessern (“Lernen lernen“, Konzentrationstraining), Selbstvertrauen aufbauen (“Freier reden lernen“), sich Entspannungsmethoden aneignen oder sich einfach über Probleme des Jugendalters austauschen wollen. Möglich sind zudem Klassennachmittage, in denen Schwierigkeiten innerhalb der Klasse diskutiert werden;
  • von Lehrern, die sich über die Vermittlung von Lern- und Arbeitsverhalten informieren, ihr Gesprächs- und Beratungsverhalten verbessern, sich im Umgang mit dem Alltagsstress verbessern wollen. Bedeutsam wären auch Pädagogische Konferenzen, um sich mit der Lehrerrolle und dem Selbstverständnis der eigenen Schule auseinanderzusetzen.

3 - Information von Eltern, Lehrern, Schulleitung

  • durch Vorträge zu verschiedenen Themenkreisen (Erziehung; Übertritt ins Gymnasium; Gedächtnis; Mobbing; Hausaufgaben; Motivation; Erziehung; Lern- und Arbeitstechniken; Nachhilfe; Konzentration; Angst; psychische Belastungen Jugendlicher);
  • durch Artikel in Jahresberichten;
  • über Möglichkeiten der Kontaktaufnahme zu anderen Beratungseinrichtungen.

4 - Kooperation mit Grundschulen

In regelmäßigen Treffen mit Lehrern der umliegenden Grundschulen wird versucht, den Schülern den Übergang zwischen den beiden Schulformen zu erleichtern.

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