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Abschied von der Schule

65 Schülerinnen und Schüler wurden in diesem Jahr mit dem Abiturzeugnis am MGF verabschiedet (Foto: sr)
65 Schülerinnen und Schüler wurden in diesem Jahr mit dem Abiturzeugnis am MGF verabschiedet (Foto: sr)

65 Schülerinnen und Schüler erhielten am Freitag ihr Abiturzeugnis

65 Schülerinnen und Schüler waren es, die am Freitagabend aus der Hand von Schulleiter Christoph Müller ihr Abiturzeugnis erhielten. Bevor die frisch gebackenen Abiturientinnen und Abiturienten aber nun hinaus in die weite Welt gingen, wurde noch einmal gefeiert.

Groß war die Aufregung am Freitagabend bei den 65 diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten. Einen letzten Tag waren sie offiziell noch Schülerinnen und Schüler – mit dem letzten Juni-Freitag geht diese Zeit in jedem Jahr offiziell zu Ende. Bevor es in der Turnhalle, zahlreiche Eltern, Omas und Opas, Tanten und Onkel und auch Freunde waren gekommen, die Abiturzeugnisse aus der Hand von Schulleiter Christoph Müller gab, feierte die diesjährige Absolvia in der Klosterkirche einen letzten Gottesdienst zusammen mit Pfarrer Thomas Winderl.

In seiner Ansprache rief OStD Christoph Müller denn die Mädchen und Buben auf, stolz zu sein auf das Erreichte, auf ihr Abiturzeugnis. „Ihr könnt damit an den besten Universitäten und Hochschulen studieren.“ Darüber hinaus rief der Schulleiter seine bald ehemaligen Schüler dazu auf, nach vorne zu blicken. Dabei seien, zitierte Müller Papst Franziskus, diese Entscheidungen mit „Kopf, Herz und Händen“ zu treffen. Zudem lerne man in der Jugend, zitierte Müller weiter, dass nichts im Leben gratis sei, nur die Liebe Gottes. Das könne er als Schulleiter bestätigen, erläuterte Christoph Müller weiter, „doch genau das, was der Papst verlangt, das hat Ihr in den vergangenen Monaten und Wochen vor dem Abitur in der herausragender Art und Weise bewiesen.“ Die Mädchen und Buben hätten große Ziele gehabt und mit Zielstrebigkeit daran gearbeitet, so Müller, „und ihr habt in dieser sehr anstrengenden Zeit erfahren, dass man sich zwar fast alles erarbeiten muss im Leben, dass aber die Liebe eurer Eltern und die Zuneigung Eurer Freunde und auch der Rückhalt der Schulfamilie eben schon gratis sind.“ Ganz am Ende rief Müller die Abiturientinnen und Abiturienten auch dazu auf, für andere da zu sein, sich einzusetzen, Zeichen zu setzen im Leben. „Schenkt“, so Müller, „der Welt einen Teil von euch – seid Nudeln mit Soße und mit Salz.“

Die diesejährige Rede der Absolvia hatten Jeanne Monstadt und Stefanie Manger gehalten. Monstadt ließ dabei nicht nur ihre gesamte Schulzeit und insbesondere die Jahre am MGF Revue passieren, sondern wollte der gesamten Schulfamilie auch danken. Von den Lehrern seien sie alle ausgezeichnet aufs Abitur vorbereitet worden, „zudem haben wir viel über den Unterricht hinaus gelernt.“ Etwa, dass man viele Ziele nur als Team erreichen kann. Doch Jeanne Monstadt blickte auch in die Zukunft. Viele aus der Absolvia könnten dabei schon die Frage beantworten, was die Zukunft bringen werde, andere seien noch unentschlossen und würden es auf sich zukommen lassen. „Jeder“, resümierte Monstadt, „wird aber seinen Weg finden und das Richtige machen.“ Stefanie Manger lobte ebenso das Klima am Maristen-Gymnasium. „Das MGF war eine Schule, an der man mehr beigebracht bekommen hat als nur den Unterricht“, erinnerte sich Manger, „zudem hatten wir einen sehr nahbaren Schulleiter.“ Zudem habe sie das Klima an der Schule immer als sehr angenehm empfunden. Das sei zwar lapidar, so Manger, „aber bei uns kennt jeder Lehrer jeden Schüler beim Namen, das ist wirklich eine Schulfamilie.“ Insgesamt aber, schloss Stefanie Manger, „will ich einfach Danke sagen.“

Im Namen des Landkreises gratulierte am Freitag Landshuts Vize-Landrat Alfons Satzl, für den Elternbeirat überbrachte der scheidende Vorsitzende Jörn Monstadt die Glückwünsche ebenso wie Bärbel Plesa für den Förderverein.

Umrahmt wurde der Festakt durch Musik von Schülerinnen und Schüler um Lehrer Matthias Schäffer, zudem gratulierten die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden ihren jeweils erfolgreichsten Absolventen. Mit einem feinen Fest im Innenhof vor dem Haupteingang endete schließlich die diesjährige Abiturverabschiedung.

Hier gibt es die Abiturrede von Schulleiter Christoph Müller zum Download.

Fotos:sp

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