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Die etwas andere Wintersportwoche

Sichtlich Spaß hatten unsere Schülerinnen und Schüler bei der Wintersportwoche in Lofer.
Sichtlich Spaß hatten unsere Schülerinnen und Schüler bei der Wintersportwoche in Lofer.

Fünf ereignisreiche Tage liegen hinter Achtklässlern

Es war schon eine außergewöhnliche Wintersportwoche, die hinter unseren Achtklässlern liegt. Für manche war es das erste Mal, dass sie so viel Schnee auf einem Haufen gesehen haben, einige kamen beim Anblick der tief verschneiten Berggipfel aus dem Staunen nicht mehr heraus. Nicht selten lautete die erste Frage am Morgen nach dem Aufstehen: "Wie viel hat es heute Nacht wieder geschneit"? Und so wurde die diesjährige Fahrt eine echte Winter-Sportwoche – für unsere sieben Ski- und die beiden Alternativsportgruppen. Das Skigebiet Loferer Alm bot den Umständen entsprechend perfekte Bedingungen, und auch die Stimmung in den Gruppen war bestens. Zwar konnten phasenweise nicht alle Pisten genutzt werden, stellenweise waren Lifte aus reinen Vorsichtsmaßnahmen gesperrt. Ansonsten war von einem Wetterchaos nicht viel zu spüren rund um Lofer, sogar bei Schneefall ließen sich unsere jungen Skifahrer den Spaß nicht nehmen. "So guten Schnee hatte ich ja noch nie", schwärmten einige nach einer Abfahrt durch reinsten Pulverschnee. Und spätestens am Freitag wurden alle belohnt: Am Morgen hatten die starken Schneefälle aufgehört und die Sonne verwandelte die Loferer Steinberge in ein traumhaftes Winterpanorama. Da war es ein Leichtes für die Skilehrer Frieder und Susi Goes (vielen Dank für die tolle Organisation der Wintersportwoche), Dr. Christian Schwarz, Matthias Spanrad und die beiden Gast-Skilehrer, Hannah und Michael sowie Marcel von der örtlichen Skischule, die Schülerinnen und Schüler noch einmal für einen herrlichen Skitag zu motivieren. "Das war heute noch einmal richtig schön", schwärmte ein Schüler nach der letzten Abfahrt über frisch präparierte Pisten. Eine Gefahr durch eine mögliche Lawine bestand für unsere Skifahrer zu keinem Zeitpunkt.

Nicht minder interessant waren auch die Unternehmungen der Alternativsportgruppe um Heidi Jung und Markus Rapp. Diese reichten von ausgiebigen Winterwanderungen durchs Salzburger Saalachtal, über zwei Langlauftouren, mancher Rodelabfahrt bis hin zu einer romantischen Pferdekutschfahrt. 

Doch auch das Rahmenprogramm der Wintersportwoche ließ keine Wünsche übrig. Vielen in Erinnerung geblieben ist mit Sicherheit die gut einstündige Fackelwanderung am Dienstag mit anschließendem heißen Punsch, doch auch die abendliche Skishow der örtlichen Skischule hinterließ staunende Ski-Schüler. Lustig wurde es denn auch am Donnerstag mit dem Bunten Abend. Alle Kurse hatten sich unterhaltsame Spiele und Rätsel ausgedacht – nicht selten mit den Lehrern als Protagonisten. Für Aufregung sorgte zudem ein kurzer Stromausfall in ganz Lofer am späten Donnerstagnachmittag: Pünktlich zur Essenszeit gingen die Lichter aus – so gab's, man hätte es nicht besser planen können, ein Candlelight-Dinner für alle. "Ich bin froh, dass wir die Wintersportwoche durchgeführt haben", erklärte Schulleiter Christoph Müller am Freitagabend. "Es gab nie einen Zweifel daran, dass alles vernünftig und ohne Gefahr für unsere Gruppe abläuft." Der beste Beweis: Am Ende kehrten alle ohne größere Verletzungen und glücklich heim nach Furth.

Fotos: Skilager-Team

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