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Schalom


Einkehrtag und Andacht vor den Pfingstferien

Nachdem die jetzigen 6. Klassen in diesem Schuljahr am „Marist Day“ bereits einiges über den Namensgeber unseres Gymnasiums, Marcellin Champagnat, und den maristischen Spirit erfahren haben, durften sie heute am Einkehrtag „Familiensinn“ mehr über diesen maristischen Wert erfahren. Was bedeutet dieses Wort „Familiensinn“? Was versteht man grundsätzlich unter einer Familie bzw. wer gehört für mich zu einer Familie? Welche Vorstellung von Familie hatte Marcellin Champagnat? Sind wir als Schule nicht auch eine Form von Familie, eine Schulfamilie? Was möchte ich meinen Mitschülern als Teil meiner Schulfamilie mit auf den Weg geben? Antworten auf all diese Fragen konnten die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufen am heutigen Freitag von der 1. bis zur 3. Stunde auf verschiedensten Wegen, z.B. über ein Quiz oder einen Persönlichkeitstest, finden.

Ebenso gab es für die 7. Klassen heuer zum ersten Mal einen Einkehrtag zu einem weiteren der fünf maristischen Werte, nämlich „Präsenz“. Dabei geht es vor allem darum, was Präsenz eigentlich bedeutet. Mit Spielen zum Kennenlernen und Stärken des Klassenteams haben unsere Schülerinnen und Schüler einerseits die Präsenz anderer in ihrem Leben erfahren und gleichzeitig hineingespürt, wie ihre eigene Präsenz auf andere wirkt. Auch die Präsenz Gottes im eigenen Leben wurde beleuchtet.

Mehr wird an dieser Stelle aber nicht verraten, da dieses Programm auch für die nächstjährigen 6. Klässler und 7. Klässler bereitsteht.

Einen Abschluss hat dieser letzte Schultag vor den Ferien in der Pfingstmeditation zum Thema „Schalom“ gefunden. Gemäß dem #TaubenfürdenFrieden sind buchstäblich Tauben durch das Schulhaus geflogen. Tauben als Symbol für den heiligen Geist – Tauben als Symbol des Friedens, als Symbol des Schaloms. Dabei meint Schalom nicht ausschließlich Frieden als Gegenteil von Krieg – Schalom meint noch viel mehr: Zufriedenheit, Gemeinschaft, Gabe Gottes und das Leben selbst. Dieser Wunsch nach Frieden ist das, was uns Menschen antreibt uns immer wieder einzusetzen und stark zu machen für all diejenigen, die ihr Leben – aus welchen Gründen auch immer – nicht so gestalten können, wie sie das gerne würden. Mit dieser Botschaft, die letztendlich auch die Botschaft Jesu selbst war, wurden die Schülerinnen und Schüler sowie alle Kolleginnen und Kollegen und die gesamte Schulfamilie in die wohlverdienten Pfingstferien geschickt.

Text:gn, Fotos:sp/gn

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