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Mit den Maristen in die Welt

Renate Hacker (rechts hinten) stellte den Schülerinnen und Schülern des MGF das CMI-Programm Anfang der Woche vor.
Renate Hacker (rechts hinten) stellte den Schülerinnen und Schülern des MGF das CMI-Programm Anfang der Woche vor.

Vorstellung des CMI-Programms für die Q12

Collaboration for mission international Deutschland, kurz Cmi-Deutschland, ist der internationale Freiwilligendienst der Maristen. Jedes Jahr bietet Cmi mehrere Volontariatsstellen in verschiedenen Ländern an, bei denen man für etwa 9 Monate in unterschiedlichsten Bereichen der maristischen Erziehung und Bildung mitarbeiten kann.

Zum Neustart des Cmi-Programms kam die Cmi-Koordinatorin Renate Hacker ans Maristen-Gymnasium Furth, um den Schülerinnen und Schülern der Q12 das Programm näher vorzustellen. Die Koordinatorin des Maristen-Teams am MGF, Katharina Huber, hatte den Vortrag organisiert. Schulleiter Christoph Müller begrüßte Frau Hacker herzlich und stellte heraus, wie wertvoll ein Volotariat für die eigene Bildung sein kann. Im Schulalltag ergeben sich gleichmäßige Routinen, wodurch wir uns häufig in unseren Komfortzonen bewegen dürfen. Das Cmi-Programm führt die Teilnehmer aus diesen Komfortzonen heraus und genau dadurch ergeben sich neue Chancen für Bildung und persönliche Weiterentwicklung.

Für Interessierte geht es noch während ihres letzten Schuljahres bereits im Herbst los: bei einem Informationswochenende in Mindelheim stellt sich das Cmi-Team vor, das die Volontäre vor, während und auf Wunsch auch nach ihrem Einsatz begleitet: Bruder Michael Schmalzl, Renate Hacker und Brigitte Riedmaier bilden das Kern-Team von Cmi Deutschland. Bei diesem Treffen legen sie viel Wert darauf, dass genügend Zeit bleibt, um alle Fragen rund um den Freiwilligendienst los werden zu können. In diesem Schuljahr findet das Informationswochenende am 26./27. November statt (https://cmi-maristen.de/events/informationsveranstaltung-fuer-ein-volontariatsjahr-im-ausland-mit-cmi/).
Sind Interessierte dann vom Cmi-Programm überzeugt, folgt die Bewerbung. Bis etwa Weihnachten findet anschließend die Auswahl derer statt, die mit Cmi einen Freiwilligendienst in einer der weltweit verteilten Einsatzstellen leisten dürfen. Die etwa 15 Stellen befinden sich in zental- und mittelamerikanischen Staaten (Mexiko, Bolivien, Kolumbien, Brasilien), in Afrika (Kenia, Malawi, Tansania, Südafrika) und in Samoa.
In der Zeit bis zur Aussendung im August oder September werden die Volontäre intensiv auf ihren Einsatz vorbereitet, wobei Rücksicht auf die schulischen Herausforderungen der Abiturientinnen und Abiturienten genommen wird: mehrere, kurze Vorbereitungstreffen gibt es bis etwa Ostern, Vorbereitungswochen finden nach dem Abitur statt.

Um die jungen Erwachsenen gut abzusichern und ihnen ein Volontariat auch finanziell zu ermöglichen, arbeitet Cmi Deutschland eng mit Cmi Rom und dem Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zusammen. Seit 2013 konnte Cmi Deutschland so 43 Freiwilligen eine bereichernde, prägende und für so manchen lebensverändernde Erfahrung ermöglichen.
Während ihres Einsatzes werden die Volontäre nicht nur von ihren Gastfamilien und -kommunitäten begleitet, sondern auch vom Cmi-Team unterstützt, das als Ansprechpartner stets bereitsteht – auftretende Schwierigkeiten lassen sich so leichter lösen und die Freude über positive Erfahrungen wächst bekanntermaßen beim Teilen. Nicht selten entstehen im und rund um den Cmi-Einsatz lebenslange Verbindungen und Freundschaften.

Auch vom MGF waren - bis vor der Corona-Pause - immer wieder Schüler/innen mit Begeisterung dabei: Felix durfte von August 2018 bis Mai 2019 in Tansania an der Marist Boy Secondary School in Mwanza leben und arbeiten; Teresa wirkte von August 2019 bis Mai 2020 in Mexiko an der Universidad Marista in Merida bei sozialen Projekten mit; Simona war von September 2019 bis Mai 2020 in Bolivien in San José in der Comunidad de Marista im Einsatz.

Bei der Vorstellung des Cmi-Programms am MGF folgten die Schülerinnen und Schüler aufmerksam dem Vortrag von Frau Hacker und dem Videobericht von Paula, die in Villavicencio in Kolumbien im Einsatz war. Jeder und jedem, der mit Cmi nächstes Jahr ein Volotariat leistet, wünschen wir viele gute, maristische Erfahrungen und wir freuen uns auf deren Berichte und Eindrücke!

Weitere Informationen gibt es auf der Cmi-Homepage: https://cmi-maristen.de/

hk

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