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Marist Day


Viel Wissenswertes rund um unseren Ordensgründer

„Liebe Maristen-Schüler…“ – mit diesen Worten begrüßte unser Schulleiter Christoph Müller die 5. Klässlerinnen und 5. Klässler zum diesjährigen Marist Day. Dabei ging er gleich darauf ein, was dieses Wort „Maristen“ überhaupt bedeutet und wovon bzw. von wem es abstammt. Denn genau diese Thematik hat die 5. Klassen an diesem ganz besonderen Tag begleitet. Neben interessanten Informationen über Marcellin Champagnat, dem Gründer des Maristen-Ordens und Namensgeber unserer Schule, haben die Kinder an fünf Stationen die fünf „maristischen“ Werte „Familiensinn“, „Einfachheit“, „Präsenz“, „Liebe zur Arbeit“ und „In der Weise Mariens“ kennengelernt. Mit der Unterstützung zahlreicher Kolleginnen, unserem ehemaligen Kollegen Johannes Räpple und den Mitgliedern des Schüler-Maristenteams wurde der Tag abwechslungsreich und methodisch vielfältig gestaltet.

Begonnen wurde der Marist Day gemeinsam in der Mensa, wo die Klassen zum Beispiel anhand eines Bilderrätsels einiges über Marcellin Champagnat, sein Leben, die Gründung des Maristen-Ordens und die Verpflichtung, Kinder und junge Menschen zu unterrichten und ihnen den Glauben an Gott näherzubringen, erfahren haben. In den Stunden zwei bis fünf wanderten sie dann durch die Stationen zu den fünf maristischen Werten. Dabei wurden ihnen die einzelnen Werte auf unterschiedlichste Weise nahegebracht. Beispielsweise durften sie beim Wert „Einfachheit“ im Meditationsraum bei entspannender Musik einfach „nur“ ein Mandala ausmalen. Auch ein Spaziergang an der frischen Luft war dabei: Beim Wert „In der Weise Mariens“ konnten sich die Schülerinnen und Schüler an der Schönheit der Schöpfung erfreuen und in Stille für das eigene Leben und die Erde und ihre Ressourcen dankbar sein. Aktiver wurde es dann wieder bei den Stationen „Liebe zur Arbeit“, „Familiensinn“ und „Präsenz“. Wo bei „Liebe zur Arbeit“ viel Konzentration, Ehrgeiz, Fleiß und Teamwork gefragt war, um zu zweit mit insgesamt nur zwei Händen ein Kartenhaus zu bauen, stand bei „Familiensinn“ schauspielerisches Talent im Mittelpunkt des Geschehens. In drei verschiedenen Szenen sollten drei Aspekte dieses Wertes, nämlich „Liebe“, „Höflichkeit“ und „Respekt“, herausgearbeitet werden. Der Wert „Präsenz“ ist für viele Schülerinnen und Schüler der am wenigsten greifbare. Präsent sein, gegenüber Mitmenschen aufmerksam sein und nicht zuletzt offen sein sind Beispiele, mit denen man diesen Wert beschreiben könnte. Um das auch zu erfahren, durften sich die Kinder in drei verschiedenen Situationen auf dem Gang begegnen: einmal mit gesenktem Kopf ohne einander anzusehen, dann mit Blickkontakt und zuletzt so, dass sie einander anlächeln. Diese Situationen wurden natürlich von jedem Einzelnen anders wahrgenommen. Deshalb durften sie sich nach einer kurzen Reflexionsrunde zu den eigenen Gedanken und Gefühlen in der jeweiligen Situation auch mit ihren Klassenkameraden darüber austauschen. Dabei wurde oftmals festgestellt, dass Gefühlswahrnehmung sehr unterschiedlich sein kann.

Ein gemeinsames Ende fand der Marist Day 2022 in der Mensa. Die 5. Klässlerinnen und 5. Klässler durften ihr schönstes Erlebnis vom heutigen Tag in einem Brief oder als Bild verarbeiten.  Dieser „Brief“ wurde dann in einem Kuvert verpackt, namentlich beschriftet und eingesammelt. In der 11. Jahrgangsstufe sollen ihn die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Fahrt nach L‘Hermitage als Erinnerung an den Marist Day und ihr Schulleben als Mitglied der MGF-Schulfamilie zurückerhalten. Auch der maristische Spirit wurde beim gemeinsamen Mariengebet und dem Singen des Liedes „laudate omnes gentes“ noch einmal richtig lebendig.

Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle nochmals den mitwirkenden Kolleginnen und den Schülerinnen und Schülern des Schüler-Maristenteams: DANKE!

Text:gn, Fotos:sp

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