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Exkursion der AG Schulbuchverwaltung nach Freising


„Heute gehen wir wohin, da darf man eigentlich so nicht rein!“ So wird man gerne begrüßt. Ganz gespannt folgten die Mitglieder der AG Schulbuchverwaltung unserer kundigen und freundlichen Museumsführerin des neurenovierten Diözesanmuseums Freising. Nachdem wir das alte Hochaltarbild mit der Himmelfahrt der Heiligen Jungfrau Maria bestaunt hatten, ging es hinaus und zum Dom, wo wir dessen barocke Innenausstattung der Asam-Brüder bewundern durften. 

Und dann ging es wirklich in den exklusiven Teil: Über eine Seitentreppe gelangten wir in den Fürstengang, in dem die ehemaligen Fürstbischöfe von Freising eine beeindruckende Galerie mit allen Amtsinhabern seit dem Heiligen Korbinian bis zur Säkularisation sowie die alten Besitzungen des Hochstifts Freising in Ölgemälden festgehalten haben. Der Gang hatte einzig und allein den Zweck, Gäste des Fürstbischofes zu beeindrucken. 
Danach ging es wieder hinunter in den Dom und dort weiter in den Kreuzgang, wo wir wieder eine Seitentreppe nahmen, um in die alte Dombibliothek zu kommen. Leider mussten 2010 die Bücher alle ausgeräumt werden und die alte Kategorisierung der Bibliothek bot für die AG Schulbuchverwaltung auch keine neuen und brauchbaren Erkenntnisse. Dennoch war die alte Bibliothek sehr beeindruckend, vor allem, nachdem wir eine alte Geheimtür gefunden hatten und so in das ehemalige Archiv des Domkapitels gelangten.

Unsere Führung endete wieder beim Bild der Himmelfahrt Mariens und wer wollte, konnte eine Rose aus Seidenpapier mit einem Wunsch versehen und diese Blume zu den anderen geben. Mit diesen wächst Stück für Stück eine Girlande, die am 15. August, also Maria Himmelfahrt, verbrannt wird. Die dadurch entstehende Asche wird zum Dünger eines neuen Rosenstocks, der dann auf dem Freisinger Domberg gepflanzt wird, auf dass die Rose, die Blume Mariens, die Wünsche der Menschen in den Himmel hinaufwachsen lässt.

Text: Maximilian Wolf, Bilder: Frauke Kurth und Maximilian Wolf

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