Home / AKTUELLES / Berichte / P-Seminar UNESCO des Maristen-Gymnasiums Furth auf Exkursion in Paris

P-Seminar UNESCO des Maristen-Gymnasiums Furth auf Exkursion in Paris


Das P-Seminar UNESCO des Maristen-Gymnasiums Furth, bestehend aus 13 Schülerinnen der 11. Jahrgangsstufe, besuchte im Rahmen einer viertägigen Projektreise die französische Hauptstadt Paris. Das Maristen-Gymnasium trägt seit vielen Jahren den Titel einer UNESCO-Projektschule -  eine Auszeichnung, die die Schule dazu verpflichtet, die Kernanliegen der UNESCO-Organisation wie Friedenserziehung, Nachhaltigkeit, interkulturelles Lernen und Menschenrechte fest im Schulalltag und in der pädagogischen Arbeit zu verankern. Die Exkursion nach Paris bildete den praktischen Höhepunkt einer einjährigen Vorbereitungsphase, in der sich die Schülerinnen unter der Leitung von Frau Radlmeier intensiv mit den Strukturen und Zielen der UNESCO auseinandergesetzt hatten. Die Exkursion fand dann mit den Lehrkräften Herrn Gietl und Frau Schwoerer statt.

Zentraler Programmpunkt der Reise war der Besuch des Hauptquartiers der UNESCO. Die Gruppe erhielt dort vertiefte Einblicke in die Arbeitsweisen und Entscheidungsstrukturen der Organisation. Neben den politischen Abläufen stand auch die Besichtigung der umfangreichen Kunstsammlung auf dem Gelände im Fokus, die durch Beiträge verschiedener Mitgliedsstaaten die kulturelle Vielfalt der Weltgemeinschaft repräsentiert.  Sogar ein riesiges Kunstwertk von Pablo Picasso ist dort beispielsweise zu bewundern, wer hätte das gedacht! Die Teilnehmerinnen präsentierten sich bei der Diskussion als würdige Botschafterinnen des UNESCO-Netzwerks und bewiesen mit vielen gescheiten Fragen, dass sie echte UNESCO-Profis sind.

Darüber hinaus nutzten die Schülerinnen den Aufenthalt in Paris für eigene Recherchen und interkulturelle Begegnungen im Stadtgebiet. Auf der Aussichtsplattform des Arc de Triomphe führten sie beispielsweise ohne Scheu sehr sympathische und auch lustige Interviews mit Touristen aus der ganzen Welt durch, um das Bewusstsein und das Wissen der Öffentlichkeit über die UNESCO und deren Welterbeprogramme abzufragen. Weitere kulturelle Stationen der Exkursion waren der Besuch des Eiffelturms (der leider nicht geglitzert hat) und des Louvre-Museums. Die Gruppe besichtigte zudem die nach dem Großbrand wiederaufgebaute Kathedrale Notre-Dame von innen und genoss eine abendliche Bootsfahrt auf der Seine bei angenehmen sommerlichen Temperaturen. Natürlich stand auch ein Besuch der weltbekannten Basilika Sacré-Coeur im Künstlerviertel Montmartre auf dem Programm und bildete einen wunderbaren Abschluss der Projekttage.

Nach vier Tagen, ca. 45 zu Fuß gelaufenen Kilometern in Paris, mit vielen Stopps sowohl kultureller als auch touristischer Art, mit unglaublich vielen neuen Eindrücken, auch kulinarisch, und fachlichem Input über UNESCO waren sich alle Teilnehmerinnen – und auch ihre Lehrkräfte – einig:

Paris, on se revoit!

Paris, wir sehen uns wieder!

 

Ursula Schwoerer

zurück
de;maristen-gymnasium;christoph.mueller