Auf den Spuren der Wikinger und der Hanse
Tag 1: Anreise
Nach guten 11 Stunden Zugfahrt, mit interessanten Ausblicken u.a. auf den kleinen und großen Belt, kamen 15 Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Betreuungspersonen in Kopenhagen an.
Tag 2: Kopenhagen
Von einem reichhaltigen Frühstück gestärkt ging es dann erst einmal in die Innenstadt von Kopenhagen, auf eine von Frau Drechsler selbst geführte Tour. Natürlich durfte dabei weder die Frauenkirche, der Rundetaarn noch das Schloss Rosenborg fehlen. Von dort ging es über die Marmorkirche zum fast so berühmten Wachwechsel wie vor dem Buckingham Palast, in diesem Fall aber vor Schloss Amalienborg. Anschließend wurde die wirklich kleine Meerjungfrau besucht, wie immer von einer ganzen Schar an Touristen umlagert und am Nyhavn konnte man sich dann z.B. mit einem der bekannten dänischen Hotdogs stärken. Den Nachmittag verbrachten wir dann im Nationalmuseum. Dort finden sich nicht nur Trinkhörner von Wikingern, sondern auch beispielsweise Folterinstrumente. Ebenso gibt Einblicke in Wohnungen verschiedener Epochen und eine ganze Abteilung mit äußerst detailreichen Puppenhäusern. Ebenso wie Stücke der Kolonialgeschichte fehlten auch altägyptische Mumien nicht.
Tag 3: Roskilde
Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der Wikinger und so ging es von Kopenhagen nach Roskilde zum berühmten Wikingerschiffsmuseum, in dem insgesamt 5 verschiedene, mehr oder weniger erhaltene Schiffe zu bestaunen sind. Allein das ist schon beeindruckend. Beachtet man dann noch die Modelle und Nachbauten, die im Außengelände zu finden sind und die in den Sommermonaten auch regelmäßig zu Wasser gelassen werden, wird diese historische Epoche noch weitaus greifbarer. Fast ebenso lohnend wie das Museum ist der Dom von Roskilde, ursprünglich aus dem 12. Jh. In diesem UNESCO Weltkulturerbe liegen nämlich insgesamt 40 dänische Königinnen und Könige und das Grabmal für Königin Margarethe ist dort bereits fertig für seinen zukünftigen Einsatz, im Moment aber noch unter einer Kuppel verborgen.
Tag 4: Reisetag
Etwas abenteuerlich war die Fahrt von Kopenhagen nach Hamburg. 3 Umstiege, ein Zug, der erst einmal neu hochgefahren werden musste, dänischer Schienenersatzverkehr (wesentlich organisierter als sein deutsches Pendant) und keine allzu großzügigen Umstiegszeiten.
Tag 5: Hamburg
Den letzten Tag unserer Exkursion verbrachten wir dann in der Hansestadt. Auch hier standen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie Elbphilharmonie, Elbtunnel, Michaelskirche oder Rathaus auf dem Programm, bevor ein Teil der Gruppe noch interessante Einblicke zum Thema „Migration, Auswanderung, Exil“ im Auswanderermuseum bekam. Insbesondere aber die Mitmach-Sonderausstellung „Auf Weltreise mit der Maus“ fand großen Anklang.
Trotz des reichhaltigen Programms blieb noch genug Freizeit, um so manche Sehenswürdigkeit auf eigene Faust (natürlich nie allein) zu entdecken, Souvenirs und andere Kleinigkeiten zu shoppen oder einfach die jeweilige Stadt ein bisschen zu genießen.
Isabella Drechsler
