Kleiner Baum, großer Traum
Wie jedes Jahr startete die Maristen-Weihnacht mit einem bunten Basar – der heuer jedoch erstmalig in der Mensa stattfand. Es herrschte eine sehr stimmungsvolle Atmosphäre – untermalt vom schulinternen Bläserensemble und Lennard Hofmann an der Orgel.
Das selbstgebastelte Angebot der Schülerinnen und Schüler ging von eigens gestalteten Weihnachtskarten und Christbaumschmuck bis hin zu Dekorationen (Holztannenbäume, Butterbrotsternen und Windlichter). Es gab auch kleine selbstgebackene Leckereien.
Der Erlös des Weihnachtsbasars geht an die Maristen-Solidarität zur Unterstützung eines Brunnenbaus einer Schule in Kenia und an die Erna-Jentsch-Stiftung der Gemeinde Furth, die in Not geratenen Familien in der Gemeinde hilft.
Die Familie Bacher sorgte zusammen mit unserem Hausmeister für das leibliche Wohl bei Punsch, Burger, Gnocchi und Würstelsemmeln.
Das Highlight bildete der Gottesdient in der festlich beleuchteten Turnhalle gehalten von Pfarrer Martin Popp unterstützt von seinen Schulministranten und dem Gottesdienstteam. Der Schulchor und das Orchester brachten in eindrucksvoller Weise die Messe breve No. 7 von Charles Gounod auf die Bühne. Inhaltlich lag der Fokus auf einer Geschichte über drei kleine Bäume, die große Träume hatten, die sich jedoch nicht direkt erfüllten. Am Ende waren sie dennoch zufrieden. Ein Baum z.B. wurde nicht zu einer Schatztruhe, sondern zur Krippe Jesu und beherbergte damit wohl den größten Schatz der Menschheit. In der Predigt wurde dahingehend nochmal betont, dass das Streben nach Perfektion (auch in der Schule) nicht den eigentlichen Wert des Daseins darstellt. Ganz im maristischen Sinne sind es oft die einfachen Sichtweisen, die uns näher ans Ziel unserer Träume bringen.
Ein großer Dank geht an Eva Alfranseder, der Leiterin des Maristenteams und Kerstin Geneder, der Verantwortlichen für Schulpastoral, für die tolle Organisation der Maristen-Weihnacht.
Maria Rauscher
Fotos: Christoph Müller, Maria Rauscher
