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Für den Alltag gerüstet


Zehntklässlerinnen wieder in Selbstverteidigung geschult

Auch dieses Jahr nahmen die Mädchen der 10. Klassen an einem Selbstverteidigungskurs teil.Durchgeführt wurde der Kurs von Dominik Richstein und Thorben Wagner vom Karateverein Langenbruck.

In der ersten Übung mussten die Mädchen versuchen, aus einem Kreis, den eine Gruppe gebildet hatte, auszubrechen:  Hiermit sollte vermittelt werden, wie unwohl man sich fühlt, wenn man von allen Seiten bedrängt wird und wie schwer es ist, sich aus einer Gruppenansammlung aus mehreren Menschen zu befreien. Dazu gehört eine große Portion Mut und Aggressivität. 

Oberstes Gebot jeglicher Selbstverteidigung ist es daher, es gar nicht so weit kommen zu lassen: Ganz wichtig ist es, gerade wenn man allein unterwegs ist, dass man seine Umgebung bewusst wahrnimmt, den Blick öfter mal vom Handy löst, schaut, was um einen herum passiert … ; bei Ansammlungen von Gruppen, auch mal die Straßenseite wechselt, seinem Instinkt vertraut...

In der nächsten Übung sollten die Mädchen erfahren, wie groß der körperliche Abstand zu anderen Menschen sein darf, bevor man sich unwohl fühlt. Dabei ist es ein Unterschied, ob man den Menschen kennt oder nicht, ob es sich um Freunde, Familienmitglieder oder um Fremde handelt. Wenn jemand diesen Schutzkreis durchbricht, muss man dies durch Gesten, laute Schreie oder andere Aktivitäten dem Gegenüber und der Umwelt unmissverständlich deutlich machen. Handelt es sich um eine Situation auf öffentlichen Plätzen ist es wichtig, auf sich aufmerksam zu machen, indem man z.B. sehr laut schreit: “Lassen Sie mich in Ruhe.“ Je lauter, desto besser. Die Aufmerksamkeit anderer verunsichert mögliche Angreifer.

Sollte ein Angriff trotzdem erfolgen, konnten die Referenten einige sehr wirksame Griffe und Handlungsanweisungen geben, mit denen man sich wehren kann (siehe auch die folgenden Bilder). 

bo

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